Brief des Ministers an Schulleitungen, Lehrkräfte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Schülerinnen und Schüler und Erziehungsberechtigte

Sehr geehrte Schulleiterinnen und Schulleiter,

der Unmut gestern war sehr groß und ich habe vollstes Verständnis für alle Kritik und alle Missstimmung und allen Ärger, tatsächlich wäre es mir vermutlich ebenso ergangen. Erlauben Sie mir ein persönliches Wort: Was mich sehr betroffen gemacht hat, war die Art und Weise, wie der Unmut teilweise kundgetan wurde. Beschimpfende Mails und auch persönliche Angriffe sind verletzend und führen nicht zu einem gegenseitigen Verständnis. Sicherlich ist diese Wortwahl der Gesamtsituation geschuldet. Ich habe den großen Wunsch, dass wir uns bei allem Unmut immer noch mit gegenseitigem Respekt begegnen und vielleicht in den Blick nehmen, dass unser Gegenüber nichts Böses will, sondern sich ebenso müht, wie Sie es vor Ort auch im Rahmen Ihrer Kraft und Möglichkeit tun. Gleichwohl danke ich all denen, die sich mit konstruktiver und auch berechtigter Kritik sowie wertschätzenden Worten zurückgemeldet haben, dies war eine große Anzahl und das tut dann wiederum sehr gut. Wir sitzen  im gleichen Boot und nur gemeinsam können wir dieses Schiff durch die unruhige See führen und wenn dann zwischendurch mal Kurskorrekturen vorgenommen werden müssen, dann ist das dieser besonderen Situation geschuldet bzw., um im Bild zu bleiben, den massiven Stürmen, die derzeit über uns und Sie in den Schulen fegen. 

Sie erhalten nun, um Planungssicherheit für die Zeit nach den Weihnachtsferien zu schaffen, übersende ich Ihnen erneut ein Paket mit folgendem Inhalt:
•    den Brief an Sie als Schulleitungen sowie an die Lehrkräfte und Mitarbeitenden;
•    zwei Briefe (darunter ein Brief – gekürzt) an die Eltern und Erziehungsberechtigten (ich darf Sie um Weiterleitung an die 
       Elternvertretungen bitten, damit diese sie wiederum an die Elternschaft weiterleiten);
•    drei Briefe an die Schülerinnen und Schüler mit der Bitte um Weiterleitung – Primarbereich, Sek. I und Sek. II. 

Mit den Schreiben hoffe ich, Ihnen ein bisschen Planungssicherheit gegeben zu haben und verabschiede mich. Noch einen Brief werden Sie (hoffentlich) nicht bekommen.  

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Weihnachtszeit und viel Zeit, um selbst Kraft zu schöpfen. 

Ihnen alles Gute in dieser noch verbleibenden Woche. 

Mit freundlichen Grüßen
Frank Stöber

Zu dieser Mail gehören folgende Dateien:
BRIEF AN DIE ELTERN 

BRIEF AN DIE ELTER VERKÜRZT 

BRIEF AN DIE SCHÜLER*INNEN

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